Erich Winkler
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Seit vergangener Woche in den USA


Seit Donnerstag, 2. Februar 2012, ist das Deutsche Team in Kalifornien und kann sich an die Zeitverschiebung von 9 Stunden gewöhnen. Gemeinsame Ausfahrten entlang der Pazifikküste bei Temperaturen um 20°C verhalfen den Athleten bislang zu einer problemlosen Akklimatisation. Der Vizeweltmeister wird sich am Freitag erstmalig  auf der 250 Meter langen Bahn im 150 Millionen Dollar teuren Velodrom, deren Belag aus Sibirischem Pinienholz ist, beweisen müssen, wenn er in der 3000-m-Verfolgung an den Start geht. Am Samstag folgt dann der Sprint über den Olympischen Kilometer.

 
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Vorbereitung zur Bahn-WM vom 9.-12.02.2012 in Los Angeles/USA


Die sicher erfolgreichste Saison meiner Karriere war kaum zu Ende, da fing die Vorbereitung für das neue paralympische Jahr schon wieder an. Mitte Oktober begann ich wieder mit dem Training nach Plan. Die Mitglieder und Athleten des Nationalteams wurden von der neuen Teamleitung (Patrick Kromer neuer Bundestrainer, für den aus gesundheitlichen Gründen ausscheidenden Adelbert Kromer und Tobias Engelmann als Teammanager) auch früh über die Planungen für die neue Saison informiert. Höhepunkte sind natürlich die Paralympics in London Anfang September, aber auch die Bahn-WM vom 9.-12.02.2012 in Los Angeles wird sicher ein Highlight. Ich bin froh und habe mich sehr darüber gefreut, als einer der ersten des Teams für die Bahn-WM nominiert worden zu sein und auch mein Startplatz für die Paralympics ist nach den Erfolgen von 2011 und vor allem nach dem Vizeweltmeistertitel im Strassenrennen in Dänemark so gut wie sicher. Natürlich sollte ich verletzungsfrei und gesund bleiben.

Ein besonderes Anliegen ist es mir auch meinen Sponsoren und meinem Verein ganz herzlich für die Unterstützung in der neuen Saison zu danken und freue mich mit der Fa. Flottweg (Idustriezentifugen) und mit Rudy Projekt (Brillen und Helme) zwei neue dazu gewonnen zu haben. Zur besseren Darstellung sind in der Bildergalerie jetzt auch die Sponsoren (bald komplett) dabei.

 
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Hallo, liebe Besucher!

 

Nachdem ich schon mit vielen Sportlern darüber gesprochen habe, möchte ich nun meine Erfahrungen mit euch teilen. Es geht um das Thema Herpes. Ich glaube nämlich, dass sich sehr viele Menschen mit diesem Problem quälen und nicht wirklich wissen, was sie gegen die Lippenbläschen unternehmen sollen.

Als ich nach meinem schweren Motorradunfall im April 2001 mit dem leistungsorientierten Radfahren anfing, hatte ich von Anfang an mit Herpes-Problemen zu kämpfen. Vor allem, wenn ich viele Wettkämpfe in sehr kurzer Zeit absolvieren musste und mein Körper aufgrund der Anstrengung unter großem Stress stand, bekam ich die üblichen Symptome. Bei der Europameisterschaft 2003 beispielsweise, wo ich die Bronzemedaille gewinnen konnte. Die Anstrengung dafür war so groß, dass mein Immunsystem den Herpes scheinbar nicht mehr unterdrücken konnte.

2004 nahm ich dann für kurze Zeit ein Nahrungsergänzungsmittel – und im Laufe der Zeit wurden meine akuten Herpes-Entzündungen tatsächlich weniger. Ich erkläre mir das so: Herpes ist ein Virus, den fast jeder Mensch in sich träg. Ist das Immunsystem schwach, schlägt er zu. Gerade wir Sportler sind durch den „Open-Window-Effekt“ natürlich noch anfälliger. Einer meiner Ärzte bestätigte mir, dass eine ausreichende Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen dazu beitragen kann, das Immunsystem zu stärken und so der körpereigenen Abwehr zu helfen, den Herpes zu unterdrücken.

Seit den Paralympics 2008 in Peking nehme ich nun mit Nutridual ein neues Nahrungsergänzungsmittel ein. Heute habe ich kaum noch mit den Lippenbläschen zu kämpfen – und das, obwohl mein Trainingsaufwand und meine sportliche Leistung deutlich gestiegen ist. Der Vize-Weltmeistertitel 2011 war der Lohn dafür. Während der WM wurde ich übrigens nicht krank. Jetzt sind die Paralympics in London 2012 mein Ziel – ohne Herpes!

Euer Erich

 
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10.09.2011 Vizeweltmeister im Strassenrennen, Roskilde/Dänemark

 

Bei der Radsportweltmeisterschaft der Behindertensportler vom 8.09.-11.09.2011 gelang mir endlich wieder einmal ein Riesenerfolg. Nach der Bronzemedaille bei den Paralympics in Athen,war das sicher mein größter Sieg. Auch wenn ich bestens vorbereitet und zuversichtlich mit Medaillenchancen nach Dänemark fuhr, war es kein Selbstläufer die Medaille mitzunehmen. Diesmal hat es einfach gepasst, ich wurde im Strassenrennen zweiter und Vizeweltmeister, endlich die WM-Medaille.




 
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August 2011:  WM Vorbereitung

 

Die Quali-Rennen für die WM konnte ich recht erfolgreich bestreiten und war bei zwei Europacups in Bilbao und Gippingen in der Gesamtwertung jeweils auf Platz 2 und konnte auch im Strassenrennen beim Weltcup in Segovia/Spanien aufs Podest (Platz 3) fahren. Durch die guten Ergebnisse sind die Hoffnungen auf ein erfolgreiches WM-abschneiden recht groß. Der Startschuß für die WM Vorbereitung erfolgte bei der Haute Route mit dem RC Vilsbiburg und das war Kraftausdauertraining extrem. Das Programm und der Trainingsplan ging über 6 Wochen und dann sollte die Form auf dem Höhepunkt sein.

 

 
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