Erich Winkler
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Hallo, liebe Besucher!

 

Nachdem ich schon mit vielen Sportlern darüber gesprochen habe, möchte ich nun meine Erfahrungen mit euch teilen. Es geht um das Thema Herpes. Ich glaube nämlich, dass sich sehr viele Menschen mit diesem Problem quälen und nicht wirklich wissen, was sie gegen die Lippenbläschen unternehmen sollen.

Als ich nach meinem schweren Motorradunfall im April 2001 mit dem leistungsorientierten Radfahren anfing, hatte ich von Anfang an mit Herpes-Problemen zu kämpfen. Vor allem, wenn ich viele Wettkämpfe in sehr kurzer Zeit absolvieren musste und mein Körper aufgrund der Anstrengung unter großem Stress stand, bekam ich die üblichen Symptome. Bei der Europameisterschaft 2003 beispielsweise, wo ich die Bronzemedaille gewinnen konnte. Die Anstrengung dafür war so groß, dass mein Immunsystem den Herpes scheinbar nicht mehr unterdrücken konnte.

2004 nahm ich dann für kurze Zeit ein Nahrungsergänzungsmittel – und im Laufe der Zeit wurden meine akuten Herpes-Entzündungen tatsächlich weniger. Ich erkläre mir das so: Herpes ist ein Virus, den fast jeder Mensch in sich träg. Ist das Immunsystem schwach, schlägt er zu. Gerade wir Sportler sind durch den „Open-Window-Effekt“ natürlich noch anfälliger. Einer meiner Ärzte bestätigte mir, dass eine ausreichende Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen dazu beitragen kann, das Immunsystem zu stärken und so der körpereigenen Abwehr zu helfen, den Herpes zu unterdrücken.

Seit den Paralympics 2008 in Peking nehme ich nun mit Nutridual ein neues Nahrungsergänzungsmittel ein. Heute habe ich kaum noch mit den Lippenbläschen zu kämpfen – und das, obwohl mein Trainingsaufwand und meine sportliche Leistung deutlich gestiegen ist. Der Vize-Weltmeistertitel 2011 war der Lohn dafür. Während der WM wurde ich übrigens nicht krank. Jetzt sind die Paralympics in London 2012 mein Ziel – ohne Herpes!

Euer Erich

 
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10.09.2011 Vizeweltmeister im Strassenrennen, Roskilde/Dänemark

 

Bei der Radsportweltmeisterschaft der Behindertensportler vom 8.09.-11.09.2011 gelang mir endlich wieder einmal ein Riesenerfolg. Nach der Bronzemedaille bei den Paralympics in Athen,war das sicher mein größter Sieg. Auch wenn ich bestens vorbereitet und zuversichtlich mit Medaillenchancen nach Dänemark fuhr, war es kein Selbstläufer die Medaille mitzunehmen. Diesmal hat es einfach gepasst, ich wurde im Strassenrennen zweiter und Vizeweltmeister, endlich die WM-Medaille.




 
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August 2011:  WM Vorbereitung

 

Die Quali-Rennen für die WM konnte ich recht erfolgreich bestreiten und war bei zwei Europacups in Bilbao und Gippingen in der Gesamtwertung jeweils auf Platz 2 und konnte auch im Strassenrennen beim Weltcup in Segovia/Spanien aufs Podest (Platz 3) fahren. Durch die guten Ergebnisse sind die Hoffnungen auf ein erfolgreiches WM-abschneiden recht groß. Der Startschuß für die WM Vorbereitung erfolgte bei der Haute Route mit dem RC Vilsbiburg und das war Kraftausdauertraining extrem. Das Programm und der Trainingsplan ging über 6 Wochen und dann sollte die Form auf dem Höhepunkt sein.

 

 
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22.-30.Juli.2011 Haute Route von der Schweiz nach Frankreich, mit dem RC Vilsbiburg

 

Zum 30-Jährigen Vereinsjubiläum unternahmen 9 Mitglieder vom RC eine ganz besondere Tour. Mit den Rennrädern, in 8 Etappen von Glarus in der Schweiz nach Nizza in Frankreich. Unser Vorstand Hans Bauer organisierte und plante das herausforderische Unternehmen aufs Beste. Der Termin wurde extra so gelegt, daß auch ich an der Fahrt teilnehmen konnte und kein Rennen ausfallen lassen mußte. Ich sehe diese Fahrt auch als Höhepunkt der Saison an, denn mit Rennen zwar nicht zu vergleichen, aber auf den Spuren der Radprofis, die eine Woche vorher bei der Tour de France zum Teil die gleichen Strecken befuhren. Es war ein riesen Erlebnis die Französischen Pässe, die ich nur vom Fernsehen kannte selber zu fahren und weil diese wie z.B. der große St. Bernhard bis zu 45 km lang und auch ganz schön steil waren, war es wichtig einige Mitstreiter dabei zu haben, um die Motivation hoch zu halten. Denn ganz schön anstrengend wars schon.

 

 
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Juli 2011: BM in Aham und Vilsbiburg und DM in Holzkirchen

 

Anfang Juli stand die Bayrische Meisterschaft im Bergsprint in Aham und Tags darauf das Straßenrennen in Vilsbiburg auf dem Rennkalender. Zwei sehr wichtige Rennen, weil ich bei meinen Heimatvereinen als Lokalmatador natürlich eine gute Leistung und auch gute Ergebnisse abliefern wollte. Bei der Deutschen Meisterschaft im Einzelzeitfahren und im Straßenrennen in Holzkirchen standen die Resultate eigentlich schon vor den Rennen fest, zumindest beim Einzelzeitfahren.

 
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